Сны

29 07 2008

Эх, сколько раз я зарекался
И на крови себе я клялся
Что не поддамся больше снам!

Они всевластные создания
Что повисают над сознанием
И их лукавое мерцание
Причина всех сердечных травм.

Со мною дремлет их богиня
И шепчет мне, сгоняя иней
«Ты должен думать всё смелей!»

Она коварная царица
Опасно, с нею обходиться
Но я не дам тебе разбиться,
Об острый край души моей

Даря цветы по всему миру
Мне в пору бы писать сатиру
Ты должно знаешь все сама…

Мой смелый взгляд брезжит тревогой
Желаньем, стать твоей дорогой
Так награди ж улыбкой строгой
Той, что свела меня с ума

„Я к вам пишу — чего же боле?“
Слова знакомые, до боли
Звучат, со мной наедине.

И моим мыслям нет спасенья
Мне не прогнать эти виденья!
Когда я слаб, в часы забвенья –
Ведь снова, ты приснишься мне…

Fejwin, 29.07.2008 Den Rest des Beitrags lesen »





Никогда

19 07 2008

Откуда взялся ты,
Наивный паренек
Таких как ты я раньше не встречал
Но вот забившись
В мой укромный уголок
Никак мне не понять твоих начал

Ты верил в честь,
Признательность и дружбу
Ты оправдал доверие не раз
Но, как смешной мудрец,
Живя с душой наружу
Зачем искал ты драки каждый час

Чему ты был так рад, идя на выстрел
Слагая песни о своих лихих мирах
И выбирая путь,
Кладя дороги слишком быстро
Кого хотел найти в чужих краях

Ты знал людей,
Но верил очень часто
Под звездным небом пропадали вечера
Лишь тусклый свет звезды
Ты помнишь все еще так ясно
Как обещал запомнить номера

И вот теперь,
Когда твой дух наивности так вскружен,
Забудь те грезы,
Что нашли тебя во сне
Ты опоздал.
Ты больше никому не нужен.
Закрой глаза,
И растворись в своей судьбе.

Fejwin, 19.07.2008





Первый перрон

17 07 2008

…..Сегодня она должна была приехать. Именно сегодня. Я знал. Я ждал этого дня. Зачеркивал квадрат за квадратом на моем старом настенном календаре. Я помнил ее голос, ее смех, ее улыбку. Каждое утро, когда первые лучики света пробивались сквозь занавеску, мысль о том, что минута встречи приблизилась еще на один день, насыщала меня жизненной силой до позднего вечера. Den Rest des Beitrags lesen »





Die kleine Polly

20 06 2008

…..Es war einmal eine kleine friedliche Stadt. Sie wurde von einem Gott regiert. Aber dieser Umstand ist für unsere Geschichte erst einmal nur ganz nebensächlich. Denn der Gott schlief sein langes göttliches Leben lang auf seinem Berg Pmylo und tat niemandem etwas Böses. Übrigens hieß der Gott Kupos. Sein Name aber wird, genauso wie eine wüste Menge weiterer nutzloser Einzelheiten, die ihr wohl oder übel in den nächsten Minuten eures Lebens erfahren sollt, im weiteren Verlauf der Story leider nur eine verschwindend kleine Rolle spielen. Den Rest des Beitrags lesen »





There is one truth

5 06 2008

There is no doubt
This world is damned
I see it every where

Some stupid lies
A punkie dies
And so I have to care

What if my life
Turns upside down
Who will be there to blubber

I know one truth
And it’s certain
You have to take things s’ober

Is there a chance
Tangible choice
A business on the level

So kick your butt
And twirl the wheel
For once you have to travel

But if some nerds
Discuss the worlds
Probs – I feel disgusted

Because they do
Not for ones sake
But just to make their hustings

Fejwin, 04.06.2008





IdWafeg

18 05 2008

…..An diesem wichtigen Tag habe ich wieder verschlafen. Den Wecker zwar ausgemacht, sich aber noch ein Minutchen gegönnt und schon waren wie im Fluge zwei dreiste Stunden verpennt. Tja. Das hieß dann wohl, mal wieder ohne Frühstück. Ähm, Sachen packen? Keine Zeit. Das Nötigste würde sich in meiner Tasche schon finden, so wie sie da lag. Der Hit des Morgens: während ich mir, mit der Zahnbürste im Munde, die Schnursenkel zuband, blickte das liebliche Geschöpf namens Mutter verträumt aus dem Zimmer und fragte mich aller Ernstes, ob ich denn alles mitgenommen hätte. Und das anstatt mich früher zu wecken. Na wunderbar.
…..Obwohl ich mich eigentlich beeilt habe, kam ich sonderbarer Weise erst zur großen Pause in der Schule an. Ach ja! Habe ich etwa vergessen mich vorzustellen? Den Rest des Beitrags lesen »





Verdammt

30 04 2008

Warum nur bin ich so verstört?
Was konnte mir die Ruhe rauben?
Was ich nicht tu’ – ist unerhört
Seit wann kann ich mir das erlauben?

Noch nie war meine Sicht ein Schmaus
Durch dieses ungeputzte Fenster
Sie strecken Krallen nach mir aus
Ich sehe überall Gespenster

Es gibt kein’ Funken in der Welt!
Naivität ist meine Tugend
Die scheinbar mir den Weg erhellt
Durch meine schwarzgefärbte Jugend

Weiß nicht, wie lang ich noch verharre
Auf diesem wilden Karussell
Ich fürchte, bald beginnt die Starre
Und wer mich kennt, vergesst mich schnell.

Fejwin, 30.04.2008





Mein Kind

1 03 2008

Kennst du die Qual der Einsamkeit, mein Kind?
Wenn dich im Herzen süße Zweifel plagen,
Dein Blick in stumpfer Not dem Ziel entrinnt
Und es unmöglich scheint ein Wort zu wagen?

In Ungewissheit schärfen sich die Sinne
Die Zeit wird zäh, das Atmen eine Last
In großer Spannung hält der Körper inne,
Die wie ein Blitz durch jede Zelle rast

Die weite, fremde Welt ahnt nichts davon
So viele kalte Menschen kommn und gehen
Und wer von diesen Steinen hört es schon,
Der armen Seele vorsichtiges Flehen?

Wer diesen Zustand kennt, hat meinen Segen!
Der Seelenschmerz ist ein geringer Preis,
Wonach sich Stürme der Gefühle regen
Glaub mir! Denn dies ist, was ich sicher weiß

Mein liebes Kind, nimm eins mit auf den Weg
Kann Wille dich von Einsamkeit befrein,
So forme dein Gefühl zu einem Lächeln
Erst damit wirst du liebenswürdig sein

Fejwin, 29.02.2008





Ozean

30 01 2008

Mein Herz ist dumm – mein Kopf ist herzenlos
Nie schaffens beide Hand in Hand zu gehen,
Sich zu ergänzen – nur in einer Sache bloß
Deshalb kann ich das Leben nicht verstehen

Mein Wille hält die Glut in schwarzen Ketten
Im Käfig der Vernunft verstreicht die Zeit
Verzweifelt, will das Glück mein Leben retten
Doch es zu nehmen, bin ich nicht bereit

Und dennoch ringt mein Herz um seine Freiheit
Dem Bann zum Trotz erglüht das Feuer hell
Ein Engel dreht sich wild im roten Nachtkleid
Die schwarzen Ketten schmelzen viel zu schnell

Und plötzlich wird so einsam mir auf Erden
Als Grund die Frage: Wahrheit, oder Schein?
Und wird sie nicht sofort entschieden, werden
Mein Kopf und Herz die größten Feinde sein…

Nun lässt der beiden Kampf sich nicht vermeiden
Während die schrille Welt in mir zerbricht
Will ich den einen Satz zumindest schreiben
Drei dumme Worte nur: ich liebe dich.

Fejwin, 11.01.2008





Die Prinzessin

30 01 2008

…..Um 3 Uhr 28 klingelte das Telefon. Im Schlafzimmer brannte kein Licht, die Gardinen waren nicht zugezogen. Der volle Mond erschien in seiner ganzen Pracht auf dem klaren Sternenhimmel. Im kalten, in das Schlafzimmer dringenden Mondschein war eine Figur zu erkennen, die auf dem sorgfältig gemachten und heute noch nicht angerührten Doppelbett saß. Sie saß mit gesenktem Kopf und schien tief in Gedanken versunken, doch das Telefon klingelte aufdringlich weiter. Langsam richtete die Figur sich auf, schritt müde um das Bett herum und nahm den Hörer ab.
…..– …Neufeld.
…..– Jork Schotter vom Boothrahm Krankenhaus, entschuldigen Sie den späten Anruf. – drang eine etwas heisere Stimme aus dem Hörer – Eine unbekannte Patientin wurde soeben auf die Intensivstation gebracht. In ihrem Portmonee befindet sich das Foto und die Telefonnummer von einem gewissen Herman Neufeld. Wir hielten es für angebracht diese Person zu kontaktieren. – bei jedem Wort spannte sich die Figur im Schlafzimmer immer weiter an, bis sie sich, unfähig auf den Beinen zu bleiben, auf das Bett niederließ.
…..– ..Ich bin Herman Neufeld, sagen Sie mir was passiert ist! Wie geht es ihr?
…..– Ein Autounfall. Zu ihrem momentanen Zustand hat der Arzt noch keine Aussage gemacht. Sind Sie ein Verwandter? Könnten Sie am besten gleich morgen früh vorbeikommen, um die Identität der Patientin festzustellen?
…..– Ich bin ihr Freund… Lebensgefährte. Ich komme unverzüglich.
…..– Gut, ich trage Sie ein. Sagen Sie an der Rezeption, dass sie bei Herrn Dr. Steinbauer einen Termin haben. Ich hoffe, dass er zu Ihrer Ankunft die Untersuchung beendet haben wird und Ihnen ein genaueres Bild geben kann.
…..– Danke.
…..– Dafür nicht. Wiederhören.
…..Herman legte auf und ließ den Hörer fallen. Er starrte einen Moment lang vor sich hin und wandte seinen Blick zum Fenster. Der kalte blaue Mond schwebte immer noch an der selben Stelle. Keine auch nur kleinste Bewegung war Draußen zu verzeichnen. Kein Windzug rührte die Baumspitzen, keine Fledermaus strich ihren Schatten über das Gelände. Herman fuhr mit beiden Handflächen über sein Gesicht, richtete sich mit einem Ruck auf und ging aus dem Zimmer… Den Rest des Beitrags lesen »