Warum nur bin ich so verstört?
Was konnte mir die Ruhe rauben?
Was ich nicht tu’ – ist unerhört
Seit wann kann ich mir das erlauben?
Noch nie war meine Sicht ein Schmaus
Durch dieses ungeputzte Fenster
Sie strecken Krallen nach mir aus
Ich sehe überall Gespenster
Es gibt kein’ Funken in der Welt!
Naivität ist meine Tugend
Die scheinbar mir den Weg erhellt
Durch meine schwarzgefärbte Jugend
Weiß nicht, wie lang ich noch verharre
Auf diesem wilden Karussell
Ich fürchte, bald beginnt die Starre
Und wer mich kennt, vergesst mich schnell.
Fejwin, 30.04.2008
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