Mein Herz ist dumm – mein Kopf ist herzenlos
Nie schaffens beide Hand in Hand zu gehen,
Sich zu ergänzen – nur in einer Sache bloß
Deshalb kann ich das Leben nicht verstehen
Mein Wille hält die Glut in schwarzen Ketten
Im Käfig der Vernunft verstreicht die Zeit
Verzweifelt, will das Glück mein Leben retten
Doch es zu nehmen, bin ich nicht bereit
Und dennoch ringt mein Herz um seine Freiheit
Dem Bann zum Trotz erglüht das Feuer hell
Ein Engel dreht sich wild im roten Nachtkleid
Die schwarzen Ketten schmelzen viel zu schnell
Und plötzlich wird so einsam mir auf Erden
Als Grund die Frage: Wahrheit, oder Schein?
Und wird sie nicht sofort entschieden, werden
Mein Kopf und Herz die größten Feinde sein…
Nun lässt der beiden Kampf sich nicht vermeiden
Während die schrille Welt in mir zerbricht
Will ich den einen Satz zumindest schreiben
Drei dumme Worte nur: ich liebe dich.
Fejwin, 11.01.2008
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