Mein Kind

1 03 2008

Kennst du die Qual der Einsamkeit, mein Kind?
Wenn dich im Herzen süße Zweifel plagen,
Dein Blick in stumpfer Not dem Ziel entrinnt
Und es unmöglich scheint ein Wort zu wagen?

In Ungewissheit schärfen sich die Sinne
Die Zeit wird zäh, das Atmen eine Last
In großer Spannung hält der Körper inne,
Die wie ein Blitz durch jede Zelle rast

Die weite, fremde Welt ahnt nichts davon
So viele kalte Menschen kommn und gehen
Und wer von diesen Steinen hört es schon,
Der armen Seele vorsichtiges Flehen?

Wer diesen Zustand kennt, hat meinen Segen!
Der Seelenschmerz ist ein geringer Preis,
Wonach sich Stürme der Gefühle regen
Glaub mir! Denn dies ist, was ich sicher weiß

Mein liebes Kind, nimm eins mit auf den Weg
Kann Wille dich von Einsamkeit befrein,
So forme dein Gefühl zu einem Lächeln
Erst damit wirst du liebenswürdig sein

Fejwin, 29.02.2008


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102 Antworten

18 03 2008
Fejwin

Eine geplante Überarbeitung hat doch nicht stattgefunden.

19 03 2008
lethargica

Ooooh okay, das war der Grund. Gute Entscheidung. =)

5 04 2008
Rika

Hallo Fejwin :-)

Vor einiger Zeit hast du in meinem Blog geschrieben:
„Also ich weiß nicht wie du im alltag bist, aber wenn du sowas beim Kaffekränzchen erzählst, dann würd ich die Männer in weißen Kitteln rufen…“
Es hat mich gefreut, dass jemand in diesen Blog gestolpert ist, und nicht nur das – sogar eine Antwort hinterließ … ! Deshalb erstmal Danke :-)

Und zum Inhalt – naja, ich war noch nie bei einem Kaffeekränzchen … und das wäre, du hast recht, ganz und gar nicht der richtige Ort für solche Gedanken. Um mich nicht im Alltag zu verplappern, muss ich die Gedanken irgendwo zwischenparken, sei es auf Papier, sei es in diesem Blog. Aber was findest du eigentlich so verrückt an ihnen? Wahrnehmung ist so eine Sache, jeder sieht die Welt anders. Und dann auch noch jeden Tag anders. Oder gar jede Stunde … je nach dem, was einem begegnet, auf wen man trifft, wo man sich befindet.
Was ist denn so verrückt? Nicht dass mich dieser Eindruck stören würde, ich wundere mich nur immer über die Leute, die sich über mich wundern …

Viele Grüße
Rika

8 04 2008
Fejwin

Hi Rika =)
Ich muss ebenso ein Dank für den Besuch meines Blogs an dich richten. Hätte wirklich nicht gedacht, dass meine oberflächliche Aktivität auf deiner Seite dich hierher führen würde. War überrascht und sehr erfreut. :)

Was die von dir besagte kleine Ärgerlichkeit angeht, so hoffe ich sehr, dass es sich hierbei nur um ein Missverständnis handelt. Näheres dazu habe ich bereits in ein weiteres Kommentar auf deiner Seite geschrieben.

Und um auch hier noch zum Thema zu kommen:
Es stimmt ^^ Ich habe dein Blog gelesen und fand es verrückt. Ich habe mich durchaus über dich gewundert. Warum? Weil es ganz anders war, als jede Erwartung annehmen könnte. Das Verrückte hierbei bestand zunächst in dem Mut sehr schräge Themen zu wählen. Wer könnte z.B. auf die Idee kommen, doch ernsthaft eine Videoaufnahme eines Kabarettisten in bloße Sprache umzusetzen, ihn dabei auch noch aus einer anderen Sprache zu übersetzen und das Ganze bis zum letzten Punkt (durchaus überzeugend) durchzuziehen. An anderen Stellen operierst du mit gefählicher Schreibtechnik, die direkt auf das Gefühlszentrum des Lesers abzielt, was nicht jeder Leser verträgt. Was normalerweise die wenigsten Leser vertragen. Aber auch das gelingt dir überragend gut. Glatt nach dem Bundeswehrmotto: „Schreit einer überzeugend machtvoll, dann hat er wohl auch das Recht dazu.“ Niemandem würde in den Kopf kommen, die Autorität anzuzweifeln. Demnach sind deine Texte wirklich verrückt und verwunderlich. ^^ Oder auch – originell.
So viel von meiner Seite =)

28 05 2008
Rika

So, hier muss ich ein bisschen genauer auf die Einzelheiten eingehen.
An sich kann ich mit der Aussage etwas anfangen. Aber sie ist hier ziemlich resolut, ziemlich aufdringlich. Das Gedicht schreit förmlich nach Zuspruch oder Ablehnung. Entweder Oder – keine goldenen Mitten ^^
„Mein liebes Kind, nimm eins mit auf den Weg“ -> Das Gedicht vermittelt eine Lehre, und da sträubt sich natürlich manch ein Leser.
Ich kann das Gedicht auch anders lesen. Wenn ich diese eine Zeile ignoriere und mir die nächsten vornehme:
„Kann Wille dich von Einsamkeit befrei’n,
So forme dein Gefühl zu einem Lächeln
Erst damit wirst du liebenswürdig sein“
so kann ich es mir durchaus vorstellen, dass dies kein Hinweis ist, sondern eine Tatsache, die vielleicht sogar einen bitteren Beigeschmack hat (Natürlich kannst du dich von Einsamkeit befreien – aber dafür musst du sie einfach vergessen, alles was dich quält ablegen und lächeln. Nur so werden andere Menschen dich akzeptieren. Sie können dich nur lieben, wenn du schon glücklich bist, wenn du lächelst.)
Mir spricht diese Leseart eher zu als die, das Ganze als „Lehre“ aufzufassen. Aber so hast du es wohl nciht geschrieben …

„Wenn dich im Herzen süße Zweifel plagen,“

Was sind eigentlich „süße Zweifel“? Ich finde, das ist zu abgedroschen, hat keinen Bezug zum Text. Als Füllwort gedacht?

„So viele kalte Menschen komm’n und gehen“
Wie bereits in „Ozean“ -> Apostrophe kommen nicht gut in Gedichten …

„Wonach sich Stürme der Gefühle regen“
Was genau meinst du hier eigentlich? Das hier „Der Seelenschmerz ist ein geringer Preis,“ wird klar, aber in welchem Bezug steht der nächste Satz dazu?

„Glaub mir! Denn dies ist, was ich sicher weiß“
…! Ich würde das gern selbstironisch lesen, aber ich schätze, so hast du es icht gemeint. Je stärker du eine Sache betonst, desto unwahrscheinlicher wird es, dass jemand sich davon überzeugen lässt. Diese Zeile wirft auf das ganze Gedicht ein Licht der Unglaubwürdigkeit, finde ich.

„Kann Wille dich von Einsamkeit befrei’n,“
Hier wieder der Apostroph.

Soviel dazu ^^

29 05 2008
twoface

würde mich rika im grunde anschließen, aber der humanist in mir lächelt süffisant und lässt mich nicht…
mich erinnert das irgenwie an dein, rika, „wenn es das nichts gibt, dann auch mich nicht, die es sieht“ oder so ähnlich. im stil von schiller hölderlin etc geschrieben, aber ohn echte persönliche hingabe.
das gedicht klngt etwasa formalistisch, wenn ich das sagen kann. ohne dass du das tatsächlich so gemeint, ohne dass du dich wirklich in dem text widerspiegelst…
kann sein, dass ich mich irre, aber mir scheint das alles ein wenig kalt…
deswegen kann ich das auch nicht ernst nehmen, und deshalb stören mich die dinge, die rika erwähnt hat, auch nicht wirklich…hmmmm

29 05 2008
Fejwin

Oh, Paradies… :D Ich werd ja von Kommis überhäuft.

„Aber sie ist hier ziemlich resolut, ziemlich aufdringlich. Das Gedicht schreit förmlich nach Zuspruch oder Ablehnung.“
&
„Das Gedicht vermittelt eine Lehre, und da sträubt sich natürlich manch ein Leser.“

Es war geplant, dass das lyrische ich so um die 150 Jahre alt ist (etwa so alt wie ich mich manchmal fühle) und sich deshalb angesichts seiner langjährigen Erfahrung zu resoluten Aussagen gegenüber „einem Kind“ völlig berechtigt sieht.

„Natürlich kannst du dich von Einsamkeit befreien – aber dafür musst du sie einfach vergessen, alles was dich quält ablegen und lächeln. Nur so werden andere Menschen dich akzeptieren. Sie können dich nur lieben, wenn du schon glücklich bist, wenn du lächelst.“

Genau das ist der Hinweis des Alten. (Tatsache als Hinweis verpackt) =)

„Was sind eigentlich süße Zweifel?“

Beispiel: „Schau mal, die Person mag ich. Mag sie mich vielleicht auch? Sollte ich vielleicht zu ihr rübergehen und sie ansprechen? Nein, sie will doch bestimmt nichts von mir wissen. Schau doch wie perfekt sie ist. Wie klug sie redet. Wie gut sie gebaut ist. Was kann ich dem entgegenbringen? Also sollte ich es lassen. Oder doch nicht? Bin ich denn ein schlechter Mensch? Bin ich denn Nutzlos? Vielleicht wird die Person mich ja mögen! Vielleicht findet sie ja Gefallen an mir. Dafür würde ich sie lieben. Ja, mit ganzem Herzen lieben. Aber kann das eintreten? Ach, ich weiß nicht…“
Süße Zweifel. ^^

„Apostrophe kommen nicht gut in Gedichten“
Okay, einverstanden. Das ändere ich.

„Ich würde das gern selbstironisch lesen, aber ich schätze, so hast du es icht gemeint.“

Die selbstironie ist an dieser Stelle vielleicht nur die, dass der Alte mit disem Satz preisgibt, dass er auch selbst durch alles, was er beschrieben hat, gegangen ist. Vielleicht nicht nur ein mal und es war auch für ihn nicht einfach. Damit soll dem unsicheren Kind eine zusätzliche behilfliche Hand gereicht werden: „Ich weiß wie es dir geht. Ich war genauso wie du. Doch schau mich an. Es ist vorbei. Das kannst du auch.“

„kann sein, dass ich mich irre, aber mir scheint das alles ein wenig kalt…“

Ob du es glaubst, oder nicht, aber ich habe dieses Gedicht in einem erstickendem Gefühlsschwall und aus tiefster Überzeugung geschrieben. ^^

29 05 2008
twoface

>>“kann sein, dass ich mich irre, aber mir scheint das alles ein wenig kalt…”

Ob du es glaubst, oder nicht, aber ich habe dieses Gedicht in einem erstickendem Gefühlsschwall und aus tiefster Überzeugung geschrieben. ^^

hmm…..dann aber mit einer großen portion selbstdisziplin, ne? oder wie hast du sonst die reime auf die reihe gekriegt?

29 05 2008
Fejwin

Der Verstand und die Emotion bilden eine Sybmiose. Das ist der Trick dabei. Natürlich erfordert das eine Menge Selbstdisziplin um das auf die reihe zu kriegen. ^^
Das ist als ob man während einer Extase immer noch Integrale im Kopf berechnen könnte.

30 05 2008
Rika

„Es war geplant, dass das lyrische ich so um die 150 Jahre alt ist (etwa so alt wie ich mich manchmal fühle) “

ich hoffe O_o du beziehst das auf deinen erfahrungsschatz und nciht auf deinen physischen zustand

„Vielleicht findet sie ja Gefallen an mir. Dafür würde ich sie lieben.“
nein, ich werde jetzt keinen diskurs über liebe und die gründe für diese vom zaun brechen.
nein nein nein!
(halte dich zurück!! du darfst nciht! aus!!)

aber: zum thema alter/kind/“ich weiß wie du dich fühlst“
manchmal, wenn der sprecher die dinge ausspricht und so richtig betont, dann verschließen sie sich dem zuhörer oder shcüler komplett.
„lerne von dentaten der anderen, nciht von ihren worten!!“ -> sage ich mir immer wieder. vor allem dann, wenn ich der hoffnung verfalle, jemand würde doch was auch meinen worten lernen. „ich weiß wie das ist! es wird vorbeigehen!“ alles mist! nix da! ich kenne nicht die individuelle situation des gegenübers. und ich darf mir nicht einbliden, sie zu kennen. es sei denn, ich möchte den anderen nach meiner vorstellung formen. dann kann ich ihm sowas einreden und zugucken, wie er daran glaubt. und sich anpasst. „du bist so und so!“ – „ok… hab eh nichts anderes“

vllt hab ich noch zu wenig lebenserfahrung, aber ich habe es noch nie geschafft, aus puren worten anderer menschen zu lernen oder ihnen shclicht aufrichtig und zweifel-los glauben zu schenken. es sei denn ihre aussagen deckten sich mit meinen erfahrungen/gedanken …

ach …

extase mit integralen?? cool! kann man seine extase in integralen festhalten? so dass ein anderer sie liest und dabei in verzückung gerät?
wäre mal was tolles!
glücksgefühle für all die mathematiker, die in der belletristik die wurzel jeglicher unlogik sehen.

30 05 2008
twoface

ohhh…fejwin, du musst auch „smillas sense of snow lesen“. dermathematiker in dier gerrät da sicher in ekstase (achte auf die rechtschreibung, bat…! selbst im englischen heisst es ecstasy…:P)

30 05 2008
Fejwin

„ich hoffe O_o du beziehst das auf deinen erfahrungsschatz und nciht auf deinen physischen zustand“
Weder noch. ^^ Der psychische Zustand war gemeint.

„nein, ich werde jetzt keinen diskurs über liebe und die gründe für diese vom zaun brechen.“
Du wirst aber nicht verneinen können, dass es höchstwahrscheinlich Menschen gibt, die so denken, wie es das Beispiel veranschaulicht.

„alles mist! nix da! ich kenne nicht die individuelle situation des gegenübers. und ich darf mir nicht einbliden, sie zu kennen.“
Eine Schlussfolgerung die etwas ausschließt und es mit einem Grund belegt, der mir nicht einleuchtet.
Ein Beispiel:
Person A hat seine Liebste gefragt, ob sie mit ihm zusammen sein will und hat eine Absage bekommen.
Person B hat sich bei einer ersehnten Universität beworben und wurde nicht genommen.
A und B haben die Erfahrungen des jeweils anderen nicht erlebt. Trotzdem behaupte ich, sie können gegenseitig nachvollziehen, wie der jeweils andere sich fühlt.

Das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis die ich jemals gewonnen habe. ^^ Es geht im Leben nicht um Erfahrungen, Umstände oder Details. Es geht um Gefühle und die sind bei jedem Menschen in ähnlichen Situationen nur selten verschieden. Nur deshalb können sich Menschen überhaupt irgendwie verstehen.

„vllt hab ich noch zu wenig lebenserfahrung, aber ich habe es noch nie geschafft, aus puren worten anderer menschen zu lernen oder ihnen shclicht aufrichtig und zweifel-los glauben zu schenken. es sei denn ihre aussagen deckten sich mit meinen erfahrungen/gedanken …“
Hmm… Also ich hab aus fremden worten Fahrradfahren gelernt. :)
Wie um Gottes Willen sollte ich denn von alleine darauf kommen, dass man in die Pedale treten muss? o.O

„kann man seine extase in integralen festhalten?“
Das habe ich nicht gesagt… ^^ Verstehst du, Extase und Integrale (sagen wir einfach Logik, wozu das banale mathematische Beispiel?), das sind ganz verschiedene Sachen. Der Mensch kann beides parallel im Kopf laufen lassen, aber vereinen und das eine durch das andere ausdrücken kannst du es nie.

„ohhh…fejwin, du musst auch “smillas sense of snow lesen”. “
Okay ^^ wenn du das sagst.

„achte auf die rechtschreibung, bat…! selbst im englischen heisst es ecstasy…:P“
Schon recht ^^ extase, mon cher ami.

30 05 2008
twoface

woher weisst du denn, wie ein 150 jähriger sich fühlt??
und es heisst chère amie, und überhaupt was sollen diese familiarities????
:P

30 05 2008
twoface

ich kenne niemanden, der 150 geworden ist. ich habe mal von einer 120jährigen gelesen, die gerade erst angefangen hatte richtig zu leben…keine ahnung, was du mit dem psychischen zustand meinst…
schon wieder diese selbstverständlichkeiten…
grrrrrrrrrrrrr

30 05 2008
Fejwin

„es heisst chère amie“
Wirklich? Hm, gut dass ich Französisch nie gehabt habe. ^^

„was sollen diese familiarities?“
Oh, sollte nur drauf hinweisen, dass „extase“ sich auf französisch so schreibt. (Und mal ganz ehrlich, ist die Rechtschreibung so wichtig? ^^ …Ja, ich weiß sie ist wichtig. Nächstes Thema.)

„woher weisst du denn, wie ein 150 jähriger sich fühlt??“
Ganz simpel ^^ Ich stelle es mir vor und schon weiß ich es. Und da es keinen 150 Jährigen gibt, den wir befragen könnten, kann auch niemand widerlegen dass ich mit meiner Vorstellung davon richtig liege.

30 05 2008
twoface

>>was sollen diese familiarities?”
Oh, sollte nur drauf hinweisen, dass “extase” sich auf französisch so schreibt.

eh??????????????????????? was hat das eine mit dem andern zu duuun????

>>Ganz simpel ^^ Ich stelle es mir vor und schon weiß ich es. Und da es keinen 150 Jährigen gibt, den wir befragen könnten, kann auch niemand widerlegen dass ich mit meiner Vorstellung davon richtig liege.

HAAAAHAAAAA wie lustig….

30 05 2008
twoface

im soooo sorry, really!!! but i could not help myslef!!! something hit me and grabbed me and nid not let me go!!!! forgive me, fejwin, for i have falsed thy words….

Kennst du die Qual Allwissenheit, mein Kind?
Wenn dich noch nie der kleinste Zweifel plagte,
Und jeder sich so höflich und bedacht benimmt
Und niemals dir zu widersprechen wagte?

In der Allwissheit verlierst du deine Sinne
Die Zeit bleibt stehen, die Welt wird dir zur Last
In großer Spannung hält die Masse inne, und jedes deiner Worte wird erfasset

Die weite, fremde Welt kann dich nichts lehren
So viele gleiche Menschen weilen hier
Und jeden unter ihnen könntest du entbehren,
denn keine ihrer Seelen gleichet dir

Wer diese Last nicht kennt, hat meinen Segen!
Die Lebenslust ist ein zu hoher Preis,
Denn nichts in dir wird jemals sich erregen
wenn du nur eine silbe kennst: ich „weiß“

Mein liebes Kind, nur eines kann ich sagen
nur der der leben will und lieben, irrt
Doch aus der Masse aller so herauszuragen
wie ich – macht dich nur einsam, traurig und verwirrt

30 05 2008
twoface

es heisst natürlich:

in großer Spannung hält die masse inne
und jedes deiner worte wird erfasst

keine ahnung, wo das verirrte e herkommt,…
:)

30 05 2008
Fejwin

Hoooo ^^ sehr kreativ, das muss man lassen.
Bin sehr gerührt dass meine buchstaben darin noch vorhanden sind.
Auch deine Meinung über die Sachverhalte kommt darin ganz schön zum vorschein.
Eine 1+ ist das. :D

PS: Nur an dem Rhythmus würde ich noch einwenig feilen. )

EDIT:
„eh??????????????????????? was hat das eine mit dem andern zu duuun????“
mon cher ami – sind die einzigen französischen Worte die ich kenne. (спасибо Лёве за тягучую жвачку в четырех томах ^^) War also die einzige unterschwellige Möglichkeit auf die französische Sprache hinzuweisen ohne sie ausdrücklich zu nennen… schade, hat ehe nich geklappt…

31 05 2008
rika

„mon cher ami“

twoface wird richtig sauer, wenn man seine weiblichkeit unterschlägt, ne, ivanushka?

„Weder noch. ^^ Der psychische Zustand war gemeint.“
alzheimer? [: ich behaupte mal ganz frech, dass es zwischen den psychischen zustand eines 150-jährigen und dem enes kindes keinen großen unterschied gibt … sie sind beide dem ein/ausgang am nächsten.

„Person A hat seine Liebste gefragt, ob sie mit ihm zusammen sein will und hat eine Absage bekommen.
Person B hat sich bei einer ersehnten Universität beworben und wurde nicht genommen.
A und B haben die Erfahrungen des jeweils anderen nicht erlebt. Trotzdem behaupte ich, sie können gegenseitig nachvollziehen, wie der jeweils andere sich fühlt.“

!!
wenn du zwei leute vorgeführt hättest, die von ihren liebsten absagen bekommen haben, würde ich das ja noch verstehen, aber uni?? das eine ist doch, wenn deine fähigkeiten nicht akzeptiert werden (die du dir aneignen kannst), das andere, wenn du selbst abgelehnt wirst (und nichts auf der welt wird daran etwas ändern!!). diese zwei menschen können sich nicht mal gegenseitig trösten, finde ich. der ausgang aus der jeweiligen lage ist grundverschieden…

und fahrradfahren ^^ hast du die leute nciht beobachtet? warum musste man dir sagen, in die pedale zu treten? ich weiß noch ganz genau, wie ich als kleines mädchen (4? 5?) auf dem fahrrad saß und es nicht in balance halten konnte, und die nachbarn ständig tipps abgaben wie „du musst dich doch nur einmal abstoßen, und schon fährst du geradeaus!“ und ich mir nur dachte: „haltet doch alle die klappe, ihr habt leicht reden, ihr könnt es ja alle schon!“

wenn mir jemand sagt „du musst das SO machen“, dann fahre ich die zacken aus ^_^

… und ich dachte, ekxstase wäre, wenn man auf sien rationales denken und seine logik gar nciht mehr zugreifen kann … was für einen autor natürlich fatal wäre :o }

31 05 2008
Fejwin

„sie sind beide dem ein/ausgang am nächsten.“
Nehmen wir einfach an, dass ich mit meinen 20 einen außerordentlich fitten 150 Jährigen abgeben würde. ^^

„das eine ist doch, wenn deine fähigkeiten nicht akzeptiert werden (die du dir aneignen kannst), das andere, wenn du selbst abgelehnt wirst (und nichts auf der welt wird daran etwas ändern!!)“
Der Punkt dabei ist, dass beide selbst und höchst persönlich abgelehnt wurden. Der eine an seinem zu dem Zeitpunkt mangelndem Wissen und der andere an anderen Kriterien die der Liebsten missfielen. Ob der eine oder andere seine Person in Zukunft vielleicht noch so modifizieren könnte, dass er doch noch bei der Uni einlass bekommt, oder doch noch von der Liebsten akzeptiert wird, ist zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht wichtig. Und das ist entscheidend, da Gefühle momentane Empfindungen sind. Beide haben sich beworben, beide wurden gemustert und beide haben eine Absage bekommen. Das gemeinsame Gefühl lautet „Enttäuschung“. Und darin würden sich beide gegenseitig sehr gut verstehen.

Ich finde es sehr wichtig in allen Sachen zu einem klugen Grade abstrachieren zu können. Sonst versinkt man in einem Sumpf von Details und unikalen Begebenheiten. Das führt zum Selbstmisstrauen, Zögern und schließlich Tatenlosigkeit – Passivität.
Und eine der wichtigsten Lebenseinstellungen von mir lautet: Passivität muss um jeden Preis ausgemerzt werden. (Erweiterung: versuch deine Moral dabei zu berücksichtigen, aber wenn es nicht anders geht – ScHeIsS AuCh AuF dIe MoRaL, sie wird schon nichts sagen ~ ~ (kann ja nicht sprechen))

„diese zwei menschen können sich nicht mal gegenseitig trösten, finde ich.“
Es ist mir klar, dass auch meine kleine Erweiterung von eben deine Vorstellung nicht ändern wird. ^^ Das heßt: ein weiteres Häckchen in meinem kleinen Büchlein mit der Bezeichnung „(gemeinsamkeiten) und UNTERSCHIEDE des Denkens von mir und Rika“.

„hast du die leute nciht beobachtet? warum musste man dir sagen, in die pedale zu treten?“
Sagen und Vormachen ist im Grunde das selbe.

“haltet doch alle die klappe, ihr habt leicht reden, ihr könnt es ja alle schon!”
Deine Nachbarn waren sehr schlechte Lehrer. ^^ Oder du ein sehr unerreichbarer Schüler.
Mein Cousin hatte mir das Gefühl des Gleichgewichtshaltens so eindringlich vermittelt, dass es keine Angstgefühle mehr bei den Fahrversuchen gab. (Angst hat man nur vor etwas ungewissem) Das Können erlangt man nur durch eigene Übung. Aber das Wissen lässt sich auch durch Worte übertragen. Und ich muss sagen, dass das Können sich viel schneller anheuft, wenn die Beschreibung der richtigen Technik erst einmal sitzt. ^^

1 06 2008
rika

*Bleistift anspitz*

„Nehmen wir einfach an, dass ich mit meinen 20 einen außerordentlich fitten 150 Jährigen abgeben würde. ^^“
das ist ja mal eine gute nachricht …

„Das heßt: ein weiteres Häckchen in meinem kleinen Büchlein mit der Bezeichnung “(gemeinsamkeiten) und UNTERSCHIEDE des Denkens von mir und Rika”.“

Und ich bestelle schon mal eine Kopie :)

Das mit dem Fahrradfahren: nein, ich bin kein unerreichbarer Schüler. Ich bin ein sturer Schüler. Noch dazu bin ich arrogant genug, um dir zu widersprechen, wenn du sagst, man könne aus Worten lernen, obwohl ich genau weiß, dass du Recht hast. Das Problem dabei ist nur, dass ich nicht von vornherein davon ausgehe, ein Mensch hätte Gutes im Sinn / Kompetenz / Autoritätsanspruch, wenn ich ich nicht eingehend darauf geprüft habe. Dh. wenn du sagst „aus Worten lernen“, denke ich mir zuerst „labern und nichts dahinter“, selbst wenn eine Person etwas kann – Fähigkeit und Vermittlungsfähigkeit sind ja nicht ein und dasselbe. Dann schreibe ich es hin, und später überlege ich mir „naja, in gewissen Punkten hat er schon Recht, aber nur bei gewissen Voraussetzungen, wie zB. „der Lehrer weiß, wovon und wie er spricht““.
Und ja, die Voraussetzungen waren bei den Nachbarn damals nicht gegeben (meine Mama hat das schon besser gemacht, einfach draufgesetzt und fahren lassen (und zugeguckt, wie ich ins Laub kippe^^)), deshalb meinte ich auch: Worte helfen nur, wenn die Person, die es sagt, erstens aus Erfahrung spricht, und zweitens … sagen wir mal, bescheiden bleibt ^^.
So eine Lektion in „lehren“ habe ich von einem japanischen Freund bekommen, der mir Skateboardfahren beigebracht hat. Er hat auch eine Menge Worte gebraucht, aber er hat sich ganz genau meine Fehler angesehen und dann direkt am Problempunkt angeknüpft, um mir den Schritt zu erklären. Naja, heißt also, du hast schon recht, aber mit Einschränkungen, wie eben beschrieben ^^ Wobei ich nicht glaube, du widersprichst mir in diesem Punkt.

Und das hier:
„Beide haben sich beworben, beide wurden gemustert und beide haben eine Absage
bekommen. Das gemeinsame Gefühl lautet “Enttäuschung”.“

Es gibt ja Themen, zu denen schreibe ich viel lieber, als über sie zu reden, da ich Zeit brauche, um Gedanken auszuformulieren und die Gegenposition zu bedenken und entsprechend zu reagieren. Aber bei manchen will ich gleich nach dem ersten Satz unterbrechen und erstmal Missverständlichkeiten aus dem Weg räumen und dem Gespräch die ganzen Umwege über „unterschiedliche Definitionen“ zu ersparen. So wie hier jetzt. (Was die Gegenseite leider zu frustrieren scheint, weil sie immer glaubt, ich würde sie ständig unterbrechen … seufz)
Nun ja, jetzt gerade habe ich keine Wahl und kann das so auch nicht stehen lassen (Verzeiht mir, oh Götter der Schweigsamkeit und Allgültigkeit!! Ich bin nicht mit euch einverstanden.)
Also gut. Du sprichst von einem gemeinsamen Gefühl. Nun würde ich nur zu gern wissen, in welchen Dimensionen wir uns bewegen. Wo setzt du das Wort „Enttäuschung“ ein? Ein Kind bekommt nicht die Süßigkeit, die es gern hätte. Enttäuschung? Mein Gedicht gewinnt keinen Preis bei einem Wettbewerb. Enttäuschung? Ich möchte mit meinen Eltern ans Meer fahren, bekomme aber keinen Urlaub. Eine Mutter erfährt, dass ihr Kind stiehlt. Eine Frau will den Mann nicht, der in sie verliebt ist. Alles Enttäuschung? Verstehen sie sich alle? Oder ziehst du unbewusst Grenzen und sagst – „Nun ja, dies oder das ist ja nicht wirklich eine Enttäuschung …“ usw?
Du sprichst auch von abstrahieren und Sumpf von Details. Auf diese Situation bezogen kann man auch sagen – das ist alles nicht festzulegen, nicht zu definieren. Man kann höchstens annehmen, Menschen mit „gleichem“ Gefühl würden sich verstehen können. (Oh nein … was heißt denn eigtl verstehen? Resultiert daraus eine Handlung? Ist es so wichtig, jemanden zu haben, der mit einem fühlt? HILFT es denn weiter?)

Und genau hier setzt meine Lebenseinstellung ein und schreit: „Ha! Selbst wenn wir beide einen Arm verlieren, so werden wir uns ja doch nicht verstehen können! Du wirst nicht fühlen was ich fühle! Wenn wir beide von einem geliebten Menschen verstoßen werden, niemals werden wir uns dadurch näher sein können!“ Empfindung von Schmerz kann zu Gegenwehr führen. Oder aber auch zur Aufgabe. Empfindung von Liebe kann dazu führen, jemandem alles und das Beste zu gönnen, oder ihn besitzgierig einzusperren.

Ich weiß nicht ob du verstehst was ich meine … (meiner Theorie nach ja sowieso nicht! Ich widerspreche mir ja schon selbst, indem ich auf Verständnis hoffe! Wenn du das tatsächlich verstehen solltest, dann gibst du mir aber Unrecht, weil … na du weißt schon ^^)

Eine letzte Frage dazu:
„Ich finde es sehr wichtig in allen Sachen zu einem klugen Grade abstrachieren zu können. Sonst versinkt man in einem Sumpf von Details und unikalen Begebenheiten. Das führt zum Selbstmisstrauen, Zögern und schließlich Tatenlosigkeit – Passivität.
Und eine der wichtigsten Lebenseinstellungen von mir lautet: Passivität muss um jeden Preis ausgemerzt werden.“

Worauf genau hast du das bezogen? Ich verstehe schon die Aussage (und bin nicht anderer Meinung. Ich würde aber dennoch gerne wissen, wie du es 1. im Kontext siehst, und 2. WIE DAS GEHT, zumal ich beides gern kombinieren würde, den Sumpf und die Handlungsfähigkeit.

Wenn man das nämlich auf den Grund zurückführt (ja, auf den Sumpfgrund, da bin ich gerade°_°bluBB), dann kommt man darauf, dass jeder Schritt sinnlos ist (Selbstmisstrauen check) und man gar nicht weiß, was man mit ihm anrichtet (Zögern check). Wäre es nicht besser, gleich alles sein zu lassen? (Tatenlosigkeit check)
Und ich beneide nicht die Leute, die sich mit Scheuklappen zieren, um ein „normales“ Leben führen zu können, ich würde lieber wissen, wie Leute sich am Leben halten, die von ihren Selbstbetrügen wissen und die Fähigkeit besitzen, tiefer in den Brunnen zu gucken als die, die nur zum Wasserschöpfen kommen. Also wenn du dich zufälliger Weise zur zweiten Sorte zählst, darfst du mir gern eine Predigt halten :]

Ps: Du bist ja gemein zu deiner Moral …

1 06 2008
Fejwin

„Wobei ich nicht glaube, du widersprichst mir in diesem Punkt.“
Hier haben wir wohl einen Kompromis gefunden. =)

„Wo setzt du das Wort „Enttäuschung“ ein?“
In allen von dir genannten Bespielen würde wohl jeder sofort sagen: „Okay, man kann davon ausgehen, dass die Sache nicht so gelaufen ist, wie er/sie es sich vorgestellt/gewünscht hat.“ Das wäre die Abstraktion die soweit geht sie alle einheitlich anzusehen. Und damit können wir auch sofort sagen, dass sich die Betroffenen wohl auf keinen Fall über die ungewünschte Entwicklung der Ereignisse freuen würden. Ich würde in diesem Fall auch nicht soweit gehen, zu behaupten sie würden alle bis ins Kleinste das Selbe empfinden. Es ist die Frage wie weit man zu abstrachieren wagt um zu einem eindeutigen Schluss zu gelangen, der aber auch nicht allzuweit von dem hypothetischen komplett richtigen Wert liegt.

Und das gehört schon zu der von dir verlangten Prädigt. =)
Es ist auch mir natürlich klar, dass jede einzelne Situation abhängig von den Umständen, der betroffenen Person und ihrer derzeitigen Einstellung und Gefühlslage immer unikal und eigentlich verschieden aufgefasst wird. (Das mit der Empfindung ist jetzt nur ein Beispiel. Du kannst es anschließend auch auf alles andere in der Welt transferieren).
Du hast ganz gut beschrieben wie es nach dieser Erkenntnis ganz leicht dazu führt, dass man sagt, man könne keine eindeutigen Aussagen über die Sachverhalte mehr äußern, da die Chance, dass man genau ins Schwarze trifft verschwindend minimal ist. Meine Lösung dazu ist die folgende: Man quantelt die Welt. Man hat ein breites ungreifbares Spektrum von unendlich vielen unterschiedlichen Werten vor den Augen, aber man teilt es in Abschnitte, die Bereiche des Spektrums zusammendfassend mit einzelnen (endlich vielen) Begriffen versehen. Abhängig von der wichtigkeit der zu machenden wertenden Aussage, kann man die Quantelung feiner oder Gröber wählen. Aber der Sinn daran ist, dass man sich traut sich mit einer eindeutigen Lösung abzufinden und aus ihr Konsequenzen zu ziehen, auch wenn man weiß dass sie nicht 100% die richtige ist.

Betrachten wir eine Zahlenskala von 0 bis 100.
Wie groß ist der Unterschied zwischen 53 und 54?
Zu groß? Okay, dann zwischen 54,3 und 54,4?
Wurde kleiner nicht wahr?
Und jetzt ergreif ich mal den Mut und sage, dass für mich 54,299999999 so ziemlich das Selbe bedeutet wie 54,3.
Stellen wir uns vor, beide Werte würden unabhängig von einander aus einem Experiment entspringen und ich dürfte den nächsten Schritt nur tun, wenn beide gleich groß sind. Würde ich bei 54,299999999 und 54,3 handeln, oder sagen dass mir die Übereinstimmung nicht präziese genug ist und das ich keine Schätzung vornehmen darf, wenn beide Werte nicht auf exakt der selben Zahl landen?
Und was ist wenn zwischen den Zahlen von 0 bis 100 (zwischen 0 und 100 sind unendlich viele Zahlen) die Skala liegt, auf der die Werte der „Enttäuschung“ von den beiden aus meinem Beispiel angeben sein könnten? Es ist nicht unbedingt „schwächere“ und „stärkere“ Enttäuschung gemeint. Sagen wir dass jede Zahl einfach für einen unikalen Enttäuschungszustand steht und diese fließend die Skala entlang ineinander übergehen (wie die Kurve dabei aussieht ist wurscht).
Wenn der echte Enttäuschungswert des einen bei 54 liegt und der des anderen um weniger als „x“ davon abweicht, dann fasse ich sie zusammen und sage „sie können sich verstehen“.
Und so funktioniert das überall finde ich. ^^

Letzstes Beispiel warum eine Quantelung sinnvoll ist:
Nehmen wir ein Musikinstrument. Ein Klavier. Es gibt unendlich viele verschiedene Töne, aber der Erbauer des Instrumentes hat sich nur für ganz bestimmte Töne in bestimmten abständen zueinander entschieden. Er könnte auch mehr tasten einbauen, aber dann würde die Bedienung unübersichtlicher und schwerer werden (zumal unser ohr irgendwann die verschiedenen töne garnicht mehr wirklich unterscheiden könnte). Er hat also ein kompromis gezogen zwischen vielfalt der anwählbaren werte, bedienungsfreundlichkeit und effizienz/schönheit der daraus entnehmbaren musik.
Und so ist es auch im Leben. Wähl dir deine Tasten begrenzt in Anzahl, sodass du immernoch den Überblick behältst und schöne Musik daraus machen kannst. Dabei ist dir natürlich schon klar, dass dein klavier nicht vollkommen ist und dass es nicht jeden ton exakt erfassen kann, aber hättest du unendlich viele tasten, könntest du auch nicht drauf spielen und anstatt der schönen musik wäre nutzlose stille da. ^^

1 06 2008
twoface

eine sehr hübsche analogie, gefällt mir.
ich vernachlässige mal einfach, dass ich so ziemlich zu 100 prozent nicht mit ihr einverstanden bin, aber egal.
wenn du es tatsächlich schaffst, dir dieses system aufzubauen und zu erhalten, dann kannst du ein sehr geruhsames leben führen…
im grunde hast du wahrscheinich recht und es bringt auch gar nichts, sich in details zu verlieren, aber das ist gar nicht der punkt, ne?
was, wenn du einmal gesehen hast, dass dein klavier unendlich viele tasten hat, und nur eine optische täuschung dich dazu bringt, die meisten zu übersehen oder als einheiten aufzufassen? wirst du nicht dein ganzes leben lang auf der jagd sein nach jeder einzelnen taste…wohl wissend, dass du es sowieso nie schaffst..?

1 06 2008
rika

Alles klar, ich verstehe deinen Standpunkt. Macht auch Sinn im gewissen Umfang. Aber um so etwas zu können, müsste ich etwas ablegen – nämlich Größenwahn. Unendlichen Ehrgeiz. Ich will schönere Musik als die, die mit 88 Tasten gespielt werden kann. Ich weiß nicht, was „schöner“ bedeutet, also will ich es herausfinden. Und ich werde die Tasten alle finden wollen … und trotzdem spielen, auch unvollkommene und disharmonische Stücke spielen.

„Wenn der echte Enttäuschungswert des einen bei 54 liegt und der des anderen um weniger als “x” davon abweicht, dann fasse ich sie zusammen und sage “sie können sich verstehen”.“

Es ist gut, wenn man die Enttäuschungswerte anderer Menschen instinktiv erfassen kann … Ansonsten bleibt man beim Missverstehen °.°

danke für die Predigt ^^

1 06 2008
Fejwin

„Alles klar, ich verstehe deinen Standpunkt.“
Wow ^^ ich sehs schon. Du magst es manchmal sich selbst zu widerlegen. (nur ein kleiner Spaß :P )

„Es ist gut, wenn man die Enttäuschungswerte anderer Menschen instinktiv erfassen kann … Ansonsten bleibt man beim Missverstehen °.°“
Jah, schließlich kann man nicht drumherum selbst so einige empirische Erfahrungen zu sammeln um überhaupt eine Vorstellung davon zu haben wie die vielen Kurven des Lebens überhaupt auch nur ansatzweise verlaufen.

„wirst du nicht dein ganzes leben lang auf der jagd sein nach jeder einzelnen taste…wohl wissend, dass du es sowieso nie schaffst..?“
Ich würde nur solange gegen die Teuschung ankämpfen, bis die kompliziertheit meiner Weltvorstellung einen von mir gewünschten Grad erreicht. ^^ Aber die unendlichkeit ist keineswegs mein Ziel. Ich finde das Unendliche nicht wohltuend. Dazu gibt es sogar noch eine Analogie:
Wisst ihr das unser menschliche Gehirn das Bild das unsere Augen liefern automatisch analysiert und interpretiert, die Wichtigen Partien und Umrisse hervorhebt und unnötige Details des Bildes verschwimmen lässt? Bei manchen Menschen scheint dieses Abwehrmechanismus nicht zu funktionieren. Ich glaube das heißt „zentrale Abbremsung“, oder so ähnlich. Dabei sieht der betroffene alle Informationen des vom Auge aufgenommenen Bildes in gleicher Wertung. Alle Details werden genauso sorgfältig ausgewertet und an andere Gehirnpartien weitergeleitet, wie die Umrisse. Damit sieht der betroffene z.B. nicht nur „ein Baum“, sondern „ein Baum, mit soundso vielen Ästen, mit soundso vielen Blättern darauf die soundso eine Größe und Form haben, soundso viele rinnen sind auf dem Baumstammen und sie haben soundso eine länge und form etc. etc.“ Das Gehirn des Betroffenen wird von Informationen förmlich bombardiert. Das hat vor- und nachteile. Aber auf jeden fall ist es auf die dauer bestimmt nervig und belastend.
Also.
Ich will bestimmt nicht ALLES wissen. ^^ Nur das was mich interessiert. Und ALLES interessiert mich nicht. xD

1 06 2008
twoface

oh wow!!!!!!!!!!!!
will will will will auch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
ist ja wahnsinn!!!!!!
wo gibts sowas zu holen???????????
auf die dauer vielleicht nervig und belastend, andererseits lebst du sonst mit einem selbstbetrug…ud ich dachte, den magst du auch nicht besonders.
du bist ja voll der utilitarist, fejwin…
aber praktisch ist die einstellung ganz bestimmt.

1 06 2008
twoface

und a propos wissen:
ich will alles wissen. wirklich. deswegen auch diese schreckliche neugier in mir… :)

1 06 2008
Fejwin

„wo gibts sowas zu holen??????“
Tjah ^^ ich fürchte nur in mamas bauch…
Wobei… man könnte auch versuchen mit dem Kopf gegen die Wand zu laufen – aber wenn was XD ich habe dir das nicht empfohlen.

„du bist ja voll der utilitarist, fejwin“
Ich bin nur der meinung dass die natur wohl nur das beste für ihre lebewesen will und wenns sowas normalerweise nicht gibt, dann ist es wohl richtig so.

„ich will alles wissen. wirklich.“
Auch die Anzahl an Pickel auf dem Hintern von Onkel Peter von dem du noch nie zuvor etwas gehört hast? ^^

1 06 2008
twoface

hallo….!!! ich meinte generell!!! die gedanken der menschen die ich kenne zum beispiel. wenn ich vitakun auspresse über seine ansichten und meinungen fragt er immer „warum willst du das überhaupt wissen???“. verstehe ich nciht. ich will. bööö

>Ich bin nur der meinung dass die natur wohl nur das beste für ihre lebewesen will und wenns sowas normalerweise nicht gibt, dann ist es wohl richtig so.

aha….du nimmst keine antibiotika, bekommst keine impfung, würdst nie eine brille tragen wenn du eine bräuchtest und bei einer operation vertraust du darauf, dass du irgendwann von alleine in ohmacht fällst…
hmmmm
mutig junge, mutig
:)

und wenn du jetzt wieder ankommst mit „Das sit ja übertrieeeeben“, dann sag mir wo die grenze ist :)

1 06 2008
Fejwin

„warum willst du das überhaupt wissen???”
Armer Vita. Ich glaube das ist sein abwehrmechanismus gegen so einige unbewusste ofensitäten. xD

„dann sag mir wo die grenze ist“
Das eine ist uns von natur schon zur verfügung gestellt =)
Du kannst ja auch sonst alles zusich nehmen was dir in die finger kommt hauptsache du findest daran gefallen oder nutzen.
Die sache mit der zentralen Abbremsung ist etwas anderes. Entweder sie ist da, oder es gibt sie nicht. Du kannst dich nicht frei dazu entscheiden. Da ist die wahl wirklich nur der natur selbst überlassen. Und da sie sich statistisch nachgewiesen in dem fall dazu entscheidet die abbremsung nur an sehr wenige Individuen zu verteilen, kann ich schon behaupten es wäre normal (und wohl auch besser) sowas nicht zu haben.

Allerdings sehe ich auch so manche vorteile die die zentrale abbremsung mitbringen würde. Um ehrlich zu sein stufe ich sie in die kathegorie „Gabe“ ein. ^^ Und ich kenne sogar eine Person, die diese Gabe hat! Ist das nicht toll?

1 06 2008
twoface

ungeachtet der anderen aussagen in deinem text:
kann man damit „normal“ leben ohne durchzudrehen??

1 06 2008
twoface

wie sieht es aus mit kindern ohne beine?? sollten die keine prothesen bekommen?
komm mir jetzt bitte nicht mit missblidung und wahrscheinlichkeiten. was, wenn du auch missgebildet bist, wenn du diese „gabe“ nicht hast? wie kannst du entscheiden, ob es gut ist oder nicht?

1 06 2008
rika

er sagt doch, alles was normal ist, ist gut, und was gut ist, ist normal! die mehrheit ist normal, das heißt die mehrheit ist gut.
grummel.
leute, alles was mir an mir selbst gefällt und ich selbst für brauchbar befinde (egal ob von der natur oder von mir selbst eingerichtet) ist eine „gabe“. wenn ich mit einem blick leute in die luft jagen kann, und es toll finde, dann ist es eine gabe! und wenn ich mit scharfen worten mein gegenüber außer gefecht setze, und es toll finde (ne, tf?), ist es eine gabe!

und wenn ich keine beine habe, und dafür meine arme so entwickelt habe, dass kein mensch mit beinen an meine fähigkeiten rankommt, dann ist es auch eine gabe.

ach und überhaupt, was ist schon natur??
wer den menschen von der natur trennt (weil er bomben baut und atome manipuliert), der soll bitte eine klare grenze ziehen zw. natur und mensch. wenn mensch = natur ist, dann ist alles, was ein mensch hat und kann, natur.
so.
wir verlieren uns bald in begrifflichkeiten.
von natur aus ist der mensch ein kleines schwaches würmchen, und ohne seine mama wird er auch nicht überleben. er muss sich bilden. aber seine „veranlagungen“ sind allesamt natürlich, GANZ UNABHÄNGIG VON DER MEHRHEIT!
Was habe ich denn als einizelnes, individuelles geschöpf mit den 6 Mrd. anderer zu tun? mal ganz im ernst, wieso soll ich mein „gesund“ oder „missgebildet“ an ihnen messen?

ach leute X_X ich will an meiner geschichte weiterschreiben…

die person, die du kennst, wie geht sie mit dieser gabe um?

1 06 2008
twoface

bat, du klingst verzweifelt…keine sorge, ich lasse dich in ruhe. geh brav tippen, ich will bald was lesen :)

1 06 2008
Fejwin

„wenn mensch = natur ist, dann ist alles, was ein mensch hat und kann, natur.“
Sehr wahr. :)

„“veranlagungen” sind allesamt natürlich, GANZ UNABHÄNGIG VON DER MEHRHEIT!“
Habe nie etwas anderes behauptet. ^^

„mal ganz im ernst, wieso soll ich mein “gesund” oder “missgebildet” an ihnen messen?“
Diese Frage ist aber durchaus zu beantworten.
Und zwar damit: „Weil ich denken und schätzen kann.“
Ich sehe mich, ich sehe meinen Nächsten, ich erkenne die Unterschiede.
Egal welcher Art.
Alles was ich tun kann, ist zu erwägen ob die voraussetzungen die mir die natur mitgegeben hat genauso praktisch sind wie die des anderen, oder ob einer mit seinen voraussetzungen mehr anfangen kann.

In der Natur setzen sich die Merkmale durch, die praktischer sind. (Oder sollte der Mensch eurer Meinung nach immer noch einen Affenschwanz haben?)
Und demnach tritt das praktischere in viel größeren mengen auf. ^^
Das soll nicht heißen, dass andere Merkmale nicht vielleicht auch ihre vorteile hätten.

Jah! ^^ Schreib bitte weiter!
(sollte ich vielleicht auch tun)

1 06 2008
Fejwin

„die person, die du kennst, wie geht sie mit dieser gabe um?“
Sie kennt ja nichts anderes. Aber sie beschwert sich manchmal, dass es etwas nervt. Du kannst sie vielleicht selbst mal fragen ^^ sie schaut hier manchmal vorbei. Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich die Kommiflut durchliest und danach noch zum tippen bereit ist. xD

1 06 2008
rika

“Alles klar, ich verstehe deinen Standpunkt.”
„Wow ^^ ich sehs schon. Du magst es manchmal sich selbst zu widerlegen. (nur ein kleiner Spaß :P )“

Standpunkte verstehen und Empfindungen verstehen sind zwei Paar Schuhe, nicht wahr? :]

Ich seh schon, wir drehen uns im Kreis (egal! lustig.)
Darf ich einen Vergleich zu folgender Aussage wagen?
„Ich will bestimmt nicht ALLES wissen. ^^ Nur das was mich interessiert. Und ALLES interessiert mich nicht. xD“
Wenn ein Kind nicht lesen kann, interessiert es sich auch nicht für Bulagkov oder die Zeitungsnachrichten. Ist ja auch egal. Aber später, wenn es lesen gelernt hat, wird es diese Fähigkeit vllt gar nicht entbehren wollen (vielleicht!). Wenn du also jetzt nicht an „Infos“ rankommst, die dich auch gar nciht interessieren, ist es ja auch egal. Aber du weißt auch nicht, ob du nicht etwas verpasst. Naja, wir sind ja alle verschieden, nicht wahr ^^ wenn ich etwas wissen will, was dich nicht interessiert, dann ist es mein Problem :)
Und Vitakun stirbt auch nicht an unserer Neugierde, nicht wahr :] Zumal wir nciht einmal fähig sind, nach allen Regeln der Kunst zu lästern :]

„Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich die Kommiflut durchliest und danach noch zum tippen bereit ist. xD“

schuldig im Sinne der Anklage m(._.)m

1 06 2008
rika

„Jah! ^^ Schreib bitte weiter!
(sollte ich vielleicht auch tun)“

ps: hintergedanke von fejiwin: „und hör endlich auf meinen blog zuzukritzeln“ :p

schreibst du auch an was? yay, lesestoff *njam* !

1 06 2008
Fejwin

Eine dringende Durchsage mancher Gehirnpartien eines Entnervten!
Bitte an alle zuständigen Behörden weiterleiten.
„Kann bitte irgend ein !=§#+* endlich diese &%$*# spamcheckmaschiene auf enemy blogg ausergefecht setzen??“
Danke für die Aufmerksamkeit.
Nachricht Ende.

1 06 2008
rika

das teil ist totaler mist … wenn du einen dringenden kommi hast, schreib ihn hier rein und ich stelle ihn als administrator drauf.
das macht mich auch voll wahnsinnig X_X

1 06 2008
Fejwin

Es kommt noch schlimmer.
Jetzt weigert sich der enemy blogg sich überhaupt in meinen Browser zu laden (habe 4 verschiedene Browser ausprobiert xD).
Irgendwie sind die blogg.de erschaffer auf eine höchst nervige weise paranoid. =)

Es wäre sehr nett von dir, wenn du das folgende Kommentar von mir dort zu PULP FICTION posten würdest:

EDIT:
/nun auf enemy blogg zu lesen/

Danke in Voraus! ^^

1 06 2008
rika

done ^^

ist das bild aus deinem header von dir fotografiert/gezeichnet?

2 06 2008
Fejwin

Das Bildchen links von meinem Namen?
Das habe ich leider nicht selbst gemacht, nein.
Das ist ein Charakter aus einem uralten RPG strategie spiel noch für SEGA oder Nintendo oder so…
Das spiel Heißt Langrisser 2.

2 06 2008
twoface

kannst du den nur als admin reinpacken?

2 06 2008
Fejwin

Es besteht die Möglichkeit sich einen Account bei wordpress zuzulegen, sich darin anschließend einen solchen Avatar reinzustelen und dann, während man bei wordpress eingeloggt ist, hier zu posten. ^^ Dann sieht man ein individuelles Bildchen auch bei dir.

2 06 2008
twoface

ah………………..
nnnöööö
mag keine accounts anlegen
*schnüffelschnüffel*
freiheit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
hööhööhööö
*hinkelsteinaufheb*

2 06 2008
Fejwin

was ist bitte ein hinkelstein ^^

2 06 2008
twoface

ich hoffe für deine humanistische bildung, dass diese frage eine rhethorische ist :)

2 06 2008
rika

ooh twoface. was hat ein account bitte mit hinkelsteinen zu tun? erschließt sich mir nicht >| tztztz

nöö Fejwin, ich meinte das Bild im Header – die Riesenfliege/ Fledermaus/ Käferquerschnitt / Rosenblattquerschnitt (ich weiß nicht was es ist! ist aber hübsch)

2 06 2008
Fejwin

Ah, das meinst du. ^^
Ja, das konnte ich selbst als Header da hochladen.
Tut mir leid, mit allen deinen Vermutungen lagst du bis jetzt falsch.
Vielleicht denkst du aber zu kompliziert oder in die falsche Richtung.

Ich hab hier ein etwas größeres Bild davon hochgeladen. Versuch aber bitte erst zu raten was es ist bevor du es anschaust. wenn du es weißt, vergewisser dich am bild. Wenn du es nicht schaffst und aufgibst, darfst du dir natürlich auch das bild anschauen. ^^
Tadaaa:
http://clanwar.jino-net.ru/dn.jpg

2 06 2008
rika

lol! was ist das denn für ein avatar bei mir??? so blöd habe ich ja noch nie gelächelt !!! twoface ist schön pink ^^
:-#

also echt, auf dieses Bild wäre ich nie gekommen. Ich hatte nicht mal den Verdacht, es sei abgeschnitten … aber mit „Flügelwesen“ lag ich shcon ganz richtig ^^

2 06 2008
Fejwin

„lol! was ist das denn für ein avatar bei mir??? so blöd habe ich ja noch nie gelächelt !!! twoface ist schön pink ^^“

Oh, das ist die neuste Funktion die es hier bei wordpress gibt. Das unglaublich komplizierte programm erfasst die kommentare jedes posters und interpretiert den Inhalt ausgerichtet auf den zustand des Unterbewusstseins des verfassers. Daraufhin generiert das programm automatisch ein Bild, das genau zu der EIGENTLICHEN persönlichkeit des jeweiligen menschen passt. ^^
Somit erhalten wir eine sonnengezackte rika mit einem verrückten lächeln und als gegenbeispiel wohl eine rosa-runde twoface mit verwirrten augen und einem flauschigen-kätzchenlächeln XD
So kann man sich wohl in der echten natur der Menschen irren – das programm weiß besser bescheid ;)

„aber mit “Flügelwesen” lag ich shcon ganz richtig ^^“
Ja, das stimmt allerdings! :)

2 06 2008
rika

na dann hat das Teil sich bei DIR aber mehr Mühe gegeben :’( !!
Es wundert mich aber schon, dass sich diese hübsche Programm so schnell einigen konnte und nciht jedem meiner Kommis ein eigenes Bild zugewiesen hat (um dann vollends den Geist aufzugeben). ^^
Aber vielleicht kennt es mich besser als ich selbst?? Will haben!!

wenn ich twoface tatsächlich jemals bei so einem Lächeln antreffen sollte, fresse ich Stacheldraht :-P

2 06 2008
Fejwin

„na dann hat das Teil sich bei DIR aber mehr Mühe gegeben :’( !!“
Meins habe ich ja auch selbst reingestellt ^^ Meins ist garnicht generiert. Die generierten sehen alle so etwas simpler aus ;) Daffür treffen sie eher den kern =))))))

„nciht jedem meiner Kommis ein eigenes Bild zugewiesen hat “
Oh, das programm ist so gut, dass es nur ein einziges Kommentar von dir auszuwerten braucht um schon im vorherein zu wissen was in etwa in allen nachfolgenden stehen wird. ^^ also passt das bildchen dann zu allen gemeinsam =)))

„wenn ich twoface tatsächlich jemals bei so einem Lächeln antreffen sollte, fresse ich Stacheldraht“
Oh, wenn das programm die person erstmal durchschaut hat, dann gibt es kein entkommen mehr. ^^ twoface verstellt sich wohl immer, das ist die einzig schlüssige erklärung. =)
Sag ihr einfach sie solle sich trauen ihr wares ich zu zeigen! XD

2 06 2008
twoface

Oh, das programm ist so gut, dass es nur ein einziges Kommentar von dir auszuwerten braucht um schon im …

ich glaube sie meinte was anderes….:P

>>Sag ihr einfach sie solle sich trauen ihr wares ich zu zeigen! XD

ich habs ein paar mal versucht, aber es bekam ihr nicht, zusammen mit einem raum zu sein mit gewissen … ärzten … und ihren maniac lachen … :P

und überhaupt: ich schiele nüsch!!!! und ich bin nich bing!!!! Ig bin gögstens gdüüünnn!!!1 :(

2 06 2008
rikahebi

So, mann! ich bin kein stern! :p

du twoface, was heißt dein satz da? sorry girl, but sometimes my brains aren’t fast enough to follow your letters!!
es bekam ihr nicht? ärzte?? MANIAC??

‘O_O’

gdünn, ja. auf jeden fall ^^

2 06 2008
rika

twoface?

too fast for me girl. Bekam ihr nicht? Ärzte? Maniac?
HEE ‘O_O’

gdünn bist du aber schon, ne!

2 06 2008
Fejwin

Das kommt alles von der Freude über ihren dollen bingen abataal ^^

2 06 2008
Fejwin

oh, rikahebi… es scheint mir, dass man das programm nicht so leicht überlisten könnte…
Du weißt doch, egal wie oft du dich neu einträgst, dein unterbewusstsein bleibt das gleiche und das programm wird dich durchschauen – no matter what!

PS: Ich schwöre hoch und heilig, dass ich damit nix zutun habe!! Um ehrlich zu sein… ich war selbst etwas erstaunt darüber dass das gleiche dabei rauskam XD

2 06 2008
twoface

ach bat, i think we removed that misunderstanding…

2 06 2008
rika

true …
aber meine schuld … ich mit meinem alter und meinem erfahrungsschatz kann eben nicht jede winzige anspielung auf irgendwas weeeiiit zurückliegendes nachvollziehen !! twoface hab respekt vor den erwachsenen! so.

so gesehen sollten wir jeden morgen dem shcicksal danken dafür, dass wir von ihrem „wahren ich“ verschont unsere stillen leben leben dürfen und weder mit krallen seziert noch mit blicken verstümmelt noch mit irrem lachen unseres gehörs beraubt werden.

oj.

2 06 2008
rika

:’(
:’(
:’(

ja, tatsächlich. das ding hat was gegen mich.
dann habe ich wohl wieder eine neue herausforderun – mich von meinem wahren ich zu lösen und das prog zu zwingen, mich neu zu bewerten. ha. Selbstmanipulation nennt man das! ein heidenspaß :]

2 06 2008
Fejwin

im grunde hast du es schon ganz richtig gemacht ^^
den namen gewechselt, die email addy auch… scheinbar die perfekte identitätsänderung, nicht wahr?
Nur eine kleine zahl hast du vergessen. =)
Eine zahl aus mehreren ziffern und mehreren punkten dazwischen.
Wenn du die änderst und mit einer neuen email addy ankommst, dann kommt auch ein anderes bildchen schätze ich.

2 06 2008
rikarika

oooh :( die kann isch aber nischt ändern!!
egal, ich finde mich doch immer gern mit der „wahrheit“ ab ^^

2 06 2008
Fejwin

huh? static-IP? dat is plööt.
sicher dass dir vom provider nur eine einzige zur verfügung steht? ^^
Der einfachste weg herauszufinden – stecker ziehen XD
(psst… stecker wieder einstecken nicht vergessen ^^)

2 06 2008
Fejwin

ah ^^ ich hab die lösung!
Ich puste mal dem kleinen doofen programm die gehirnmasse weg, mal sehen wie die avatare danach aussehen )))

2 06 2008
Fejwin

ach du liebes bisschen… o.O

„Ёмае… Чтож я сделал-то…?“

2 06 2008
rika

naja, ich hab nen router … und ich hab ihn noch nicht austricksen können :’(
aber so viel wert ist es mir nun auch nicht, dass ich hinter den pc krieche und den stecker ziehe!! wenn ich dabei zwischendurch die daneben aufgestapelten festplatten umwerfe, dann war’s das mit meinem elektro-hirn, und das nur wegen irgend einer grünen sonne?? nooo thanQ!!!
hast du den icon an meine IP gefesselt? sachen gibt’s … *schluchz*

2 06 2008
rika

aalso DAS ist um einiges besser!! danke!
nur twoface tut mir n bisschen leid … :]

3 06 2008
twoface

eh???
i feel great!!!
:P

3 06 2008
Fejwin

Pleased to meet your satisfaction. =)

3 06 2008
twoface

-“Hi, i’m Fejiwn“
„Hi, my name’s twoface’s satisfaction“
-“Really? Oh, pleased to meet you…!“

…something is very very wrong with this…

3 06 2008
Fejwin

Sad thing :(
Seems I just can’t think the english way…
Well, but I’m more than happy with my skills after having a „2-“ in English for several years in a row. ^^

3 06 2008
Fejwin

„Pleased to match your satisfaction.“
Now I felt it XD yeah, that one would sound right. Any criticism?

3 06 2008
twoface

i was jsut kidding, dont take me seriously
. but no, i wouldn’r say match either. i’d say match your expectations, but if you want to mess with my satisfaction, you can contribute to it, if you like :)

3 06 2008
twoface

haddu egtl die mai-ru bekommen?

3 06 2008
Me-is-Rika

contribute sounds good ^^ you’re a fast learner, twoface :)
2- ??? I always had 1, and I bet you’re better than me … :’[ for I have no practise at all!!!
cause i also have had 1 in french, and now try talking to me using this great language – you’ll be giggling all your way through my broken and useless sermons!!!
*weeping desperateLY*

3 06 2008
the on who is two

how will i look????

oh dear, rika…
believe me, you are not thaaat beeeed in ingliiiish!!!!

3 06 2008
the on who is two

yay!!!!!
THAT IS my REAL face!!!!
:P

3 06 2008
Fejwin

„haddu egtl die mai-ru bekommen?“
Watashiwa mairu noch nicht gesehen, falls das an mich gerichtet war. ^^

„THAT IS my REAL face!!!!“
Ooh… hoffe ich mal nicht… ^^

3 06 2008
Fejwin

d… doch… ich habs jetzt gefunden.
äääh… WOW! ^^
Also…
Danke!! Das ist einfach unglaublich!! :)
Was besseres kann sich ein Schreiber garnicht wünschen. ^^

3 06 2008
Fejwin

Oookay ^^ eine kleine Rückmeldung zur Rückmeldung?
Keine Panik, das wird nicht allzuviel:
Du schreibst ganz oft, du könntest die absoluten Aussagen von Gregor nicht nachempfinden, oder der Schreibstil wäre zu oberflächlich, oder mit vielen nebensächlichen Ausdrücken beladen. Da kann ich nur eines sagen: Alles was an stilistischen Mitteln und Meinungsvermittlungen drinn steht, soll helfen Gregors Figur zu zeichnen. Er ist nunmal der Ich-Erzähler und ich als Autor habe eine bestimmte Vorstellung von ihm. Und deshalb ist es meine Pflicht alles so zu schreiben wie er es ausdrücken würde.
Man kann ja auch einem Maler nicht vorwerfen, er habe eine schräge Nase einer Figur auf seinem Bild gemalt. Das war dann eben seine Absicht, das mit der Nase. ^^ Und Gregor schert sich halt nicht viel um Präsens und Perfekt und co. wenn er was erzählt. ;)

Ich denke damit wär der größte Teil des „Missfallenen“ abgedeckt.
Manche gramatikalische Fehler sind mir entgangen, das stimmt.
Bei Kommata habe ich manchmal absichtlich welche ausgelassen. Aber an manchen Stellen bin ich auch gramatikalisch mit dem Nötigsein eines Kommas nicht einverstanden. Nehmen wir ein Beispiel:

„An ihrer Seite waren ihre besten Freundinnen versammelt, die versuchten ‘komma’ ihr etwas Beruhigendes zuzuwispern.“
‘Komma’ ist jetzt von dir eingesetzt. Ich dachte immer, zwei Kommas umschließen in einem Satz immer nur ein Nebensatz, den man theoretisch auch weglassen könnte und der Satz danach immernoch schlüssig wäre. Hier ist „die versuchten“ überhaupt kein Nebensatz und wenn man es weglässt ist der Satz kaputt.
Bitte kläre doch mal den stumpfen Ausländer bezüglich dieses Missverständnisses auf. ^^

3 06 2008
twoface

also eigentlich wollte ich diesen deinen blog nicht zur dikussionsrunde sprachlicher feinheiten missbrauchen, aber wenn du darauf bestehst…
werde ich später heute mal was dazu schreiben, erst einmal muss ich futtern. aber ich würde trotzdem gerne wissen, ob dir das was gebracht hat oder nicht, oder ob in irgendeiner weise hilfreich war.
später kommt mehr

3 06 2008
twoface

soo….jetzt aber.
ich weiss nciht, wieviele sehr gute bücher du gelesen hast, ich weiss auch nciht, wie viel miese lektüre du ertragen musstest, aber ich gehe mal davon aus, dass du mir trotzdem zustimmst wenn ich sage, dass auf deiner persönlichen buchskala ganz oben nicht nur die bücher stehen, die eine besonders interessanten plot hatten, gute akteure und wichtige gedanken, sondern die, die zudem *gut geschrieben* waren, also sprachlich gut ausformuliert.
und das ist auch schon der punkt: bücher, die gut geschrieben sind, können dem leser etwas vermitteln. rika hat das mal ganz interessant beschrieben (oh, mann ich zitiere meinen erzfeind…)
stell dir eine felswand vor, and der du hochkrabbelst. du suchst dir kleine spalten im fels, absätze, stufen. und wenn du oben angekommen bist, genießt du die aussicht und denkst dir „wow. das will ich allen anderen leuten auch zeigen!“. also gehst du hin und steckst überall, wo du deine hände und füße hingesetzt hast, rote fähnchen, damit alle, die vorbeikommen, den selben weg nehmen können. aber was, wenn eines deiner beine länger ist als meins? was, wenn du dafür einen kürzeren arm hast als ich? was, wenn ich nich weiss, wie man seine beine benutzt, um den berg hochzukommen? du kannst natürlich sagen „das ist mir egal. ich habe die fähnchen gesteckt. so sieht das bild nunmal aus. wenn sie nicht damit klarkommt, dann eben nicht.“ kannst du machen, sicher. aber ich werde nie die aussicht betrachten können, die du mir zeigen wolltest. der felsen interessiert mich doch gar nicht.
verstehst du, was ich meine? es geht nicht darum, ein zweidimensionales bild zu malen wenn du schreibst. du musst den leser an die hand nehmen und zusammen mit ihm den weg abschreiten. wenn ich sage „der anblick rührte mich so sehr dass ich anfing, auf einem bein durch die gegend zu hüpfen“, dann liest du das und verstehst es nicht. denn wenn du gerührt bist, dann weinst du. ich kann jetzt herkommen nd sagen „ich schreibe das in der ersten person, und wenn ich gerührt bin, dann hüpfe ich – und damit basta!“. aber was bringt mir das? du, an den die ganze geschichte doch gerichtet ist, du verstehst mich nicht.
das ist es was ich mit absoluten wahrheiten meine. du darfst nicht erwarten, dass ich das verstehe was du meinst nur weil du es in worten schreibst, die für dich verständliich sind. wenn du ein finnisches buch schreibst, dann werde ich es nicht lesen. ich brauche eine übersetzung. wenn du mich einfach so in gregors geist steckst dann werde ich mich dort auf den boden setzen und von formen und farben überhäuft sein, die mir nichts bedeuten. du darfst mcih nciht in seinen geist stecken, ich werde ihn nicht verstehen. du musst seinen geist in die sprache transferieren die ich spreche.
und auch wenn du mir nicht glaubst: die sparache die du in idwafeg verwendest, kenne ich nicht. die begriffe die dort auftauchen, die schlussfolgerungen die du dort ziehst, sind mir unbekannt. was soll ich damit anfangen? ich kann dir glauben und feststellen dass das die art ist wie gregor denkt. aber das wars auch schon. das ist so als ob man dir phänomene beschreiben würde ohne sie zu erklären. das macht keinen sinn.
und ein anderer punkt, der mir auch sehr am herzen liegt:
um leser traurig zu machen, muss ich sie nicht mit synonymen für „traurig“ überhäufen. um ein dreijähriges kind zu beschreiben muss ich mich nicht dessen sprache bedienen. um deinen leser glücklich zu machen musst du nicht eine halbe seite lang beschreiben, wie du in die luft springst. du darfst nicht über deine eigenen witze lachen, sonst sind sie nicht komisch.
die kunst des schreibens liegt meiner ansicht nicht darin, gefühle in worte zu fassen, sondern worte zu verwenden, die, egal wie sie sind, beim leser gefühle hervorrufen.
alles andere ist kitsch.
puh. das war ne ganze menge. ich hoffe, es wird klar wo meine probleme bei dem text lagen.
darüber hinaus hast du auch teilweise worte verwendet, die in dem kontext einfach nicht verwendet werden und einen anderen effekt haben als von dir gewünscht. aber das steht ja explizit nochmal dran.

das mit dem komma: ist bei mir eigentlich sprachgefühl. ich finde es klingt richtiger so. wenn du überzeugt bist dass dem nicht so ist, werde ich dir nicht widersprechen, aber ich bin beim lesen gestutzt.

3 06 2008
Fejwin

Joa, das war ja ne ganze Menge ^^ und ich konnte glaube ich ganz gut nachvollziehen was du meintest.
Dazu einpaar Antworten:

Nein, ich werde dem Leser ganz bestimmt nicht alles dreimal durchkauen und in den offenen Mund legen, damit er es nur schlucken braucht, um dann zu sagen obs ihm geschmeckt hat, oder nicht. Meine sprache ist Stellenweise bewusst ganz von der Normalität abgehoben gewählt, um eine Person Gregors zu zeichnen die auf den ersten Blick verwirrend, ja, vielleicht sogar etwas lächerlich erscheint. Alles wonach ich frage, ist dass der Leser sich darauf einlässt, die Sache offen angeht und zumindest versucht Gregor zu verstehen, so wie er sich präsentiert. Denn ich verspreche dir, so kleine Menschen gibt es nicht, die es nicht schaffen würden von einem roten Fähnchen zum nächsten zu greifen, denn ich hab auf ihre Abstände sehr pingelig geachtet. ^^

Du schreibst weiterhin, dass die direkten Behauptungen Gregors an manchen Stellen, dass er da z.B. das eine oder andere Gefühl spührt, zu plump und direkt rüberkommen. Einerseits hast du recht, ich mag unterschwellige andeutungen auch viel lieber, aber es gibt zwei sachen, die auch dafür sprechen. Erstens haben wir hier einen Ich-Erzähler. Es wäre also unlogisch wenn er aufeinmal zu beschreiben anfangen würde, welchen gesichtsausdruck er aufeinmal denn bekam, oder wie verstört er zur seite schaute. Er ist es selbst der erzählt, also kann er auch ganz direkt sagen, was genau er fühlt. Die zweite sache ist die Persönlichkeit Gregors. Ohne tiefer in Details und Psychoanalyse zu gehen kann ich dir sagen, dass es ein Komplex von ihm ist. Er ist so empfindlich, dass die kleinsten zwischenmenschlichen Vorfälle eine erstickende Flut von Gefühlen in ihm hervorrufen. Das ist ein Zustand in dem er nicht mehr cool drumherum plappern könnte, sondern eben direkt sagem muss „Das tut weh!“ oder „Der anblick ist Grausam!“ um auch nur ansatzweise seine Empfindung abzubauen. Ein Merkmal dieses Komplexes ist die Stumpfheit die er meistens erlebt. Hast du diese Sache überlesen?

Also… twoface ^^ Du würdest mir wahrscheinlich nicht glauben wie hoch der Konstruirtheitsgrad des IdWafeg ist. Von Kommata und Grammatik abgesehen, gibt es wohl kaum ein Wort darin das ich nicht absichtlich und sorgfältig an die entsprechende Stelle gewählt hätte. =)

Okay, wenn dir etwas an dem Ding nicht gefällt ist es ja ligitim ^^
Nur muss ich sagen, dass wenn ich die Geschichte mal neuschreiben würde, dann würde ich wohl alles wieder genau an die gleiche Stelle setzen (wenn es mir überhaupt gelingen würde das so wie es jetzt ist neu zu rekonstruieren)

3 06 2008
twoface

…wahrscheinlich bin ich tatsächlich „zu klein“, aber diese ganzen dinge, die du gerade erklärt hast, erschließen sich mir einfach nicht.
die sache ist doch die….
du hast einen text geschrieben. du verstehst ihn. weil du ihn geschrieben hast.
wenn ich ihn nicht verstehen, ziehst du da automatisch den schluss, dass ich mich nicht genug darauf eingelassen habe? dass ich etwas überlesen habe?
ich habe dir nur beschrieben, wie der text auf mich wirkte. du kannst nicht sagen, dass das nicht dem entspricht, was der text aussagt. weil ein text nie das aussagt, was der autor sagen will. ein text sagt nur das aus, wam im kopf des lesers ankommt. und wenn man mir sagt, dass in „love at first sight“ der tod wie ein mensch rüberkommt, dann kann ich nicht behaupten, ihr hättet etwas nicht verstanden. ich muss akzeptieren, dass ich schlecht beschrieben habe und meine gedanken nicht bei euch angekommen sind.
wenn du das nicht machst…dann schreibst du nicht für deine leser, sondern für dich.
aber das ist natürlich auch legitim :)
ob dass deine absicht war, bezweifle ich jedoch.
denn egal wie interessant die gedanken in deinem text sind, wie gut die ideen…wenn die sprache nicht stimmt, dann wird niemand sich damit befassen oder sie ernst nehmen…und das wäre irgendwie schade, oder?

3 06 2008
Fejwin

„und das wäre irgendwie schade, oder?“
Ja und dafür ist das ding hier und auch noch auf einem anderen Forum. ^^ Dass Leute es lesen und rückmeldungen geben. Es schreiben nicht alle hier was rein, die meisten haben mir ihre Rückmeldung per ICQ vermittelt.

Hm, ich will jetzt nichts komisches Behaupten, aber die meisten hatten Gregors Figur ganz gut erfasst… Ist ja auch individuell abhämgig und ich denke, dass du im vergleich zu meinen Mitschülern um einiges höhere Anforderungen an einen Text stellst. Kann mir vorstellen, dass es für dich deswegen in einer Art „roh“ rüberkam.

Naja ^^ Was solls. Ich kann ja noch lernen und mich verbessern. =)
Mal sehen was du zu meinem nächsten Text sagst.
Ich verspreche schonmal, dass es noch viel verwirrender und unlogischer sein wird. XD

3 06 2008
Rikki Tikki

Dann lass mich mal eins fragen: Hattest du, als du die ersten Zeilen schriebst, schon das Ende vor Augen?

twoface, das ist wie mit meinem Feigenbaumgedicht. Das ist auch durch und durch konstruiert. Aber gerade deshalb spricht es vermutlich nicht die Gefühle des Lesers an, weil er nciht das sieht was ich sehe. Zumindest nciht jeder Leser. Deshalb hat jeder Autor schon recht, wenn er sagt „Ich schreibe im passenden Stil, und wer es ncht versteht, selber Schuld“ – er darf dann eben nur nciht den Anspruch stellen, verstanden oder gemocht zu werden ^^ Aber wir wollen hier ja auch keine Massenliteratur produzieren, richtig? Sonstwären wir allesamt BILD-Reporter, und vermutlich sehr erfolgreiche :D

3 06 2008
twoface

>>Hm, ich will jetzt nichts komisches Behaupten, aber die meisten hatten Gregors Figur ganz gut erfasst…

lool…
du darfst ruhig sagen dass du mich für begriffsstutzig hältst. habe kein problem damit :)

3 06 2008
Fejwin

Trotzdem verlässt mich nicht das Gefühl, dass ich etwas rude gewesen bin ^^
Das wurmt einen XD

Tut mir leid. Vielen, vielen Dank dafür, dass du dir die Mühe machst sich mit meinen Texten auseinander zu setzen! =)))

3 06 2008
twoface

>>Trotzdem verlässt mich nicht das Gefühl, dass ich etwas rude gewesen bin ^^
Das wurmt einen XD

oh boy….du willst, dass ich mich schlecht fühle, wa???

3 06 2008
Fejwin

Um gottes willen!! XD nein.
(wie kommt sie jetzt auf sowas?!)

Im grunde hab ich gerade ganz egoistisch gehandelt und versucht eine schuld von mir abzuladen… aber bitte nicht auf den kopf hauen, ja? ^^ den brauch ich noch. XD

3 06 2008
Fejwin

„Hattest du, als du die ersten Zeilen schriebst, schon das Ende vor Augen?“
Der Plot war da. Der Rest war Chirurgie. ^^

3 06 2008
twoface

ach ja….
dann sind wir einfach verschieden geprägt, nicht dass mich das überraschen würde…
es soll ja auch leute geben, die douglas adams nicht mögen…
aber keine ahnung, wo man solche ketzter auftreibt…

3 06 2008
twoface

Um gottes willen!! XD nein.
>>(wie kommt sie jetzt auf sowas?!)

willst du eine antwort? da haste:

>>Im grunde hab ich gerade ganz egoistisch gehandelt und versucht eine schuld von mir abzuladen…

hmm…seltsam, nich??
:P

3 06 2008
twoface

>>Aber wir wollen hier ja auch keine Massenliteratur produzieren, richtig?

du hast natürlich recht, kipling. dann bin nur ich es die erwartet, dass texte die ich lese mir nicht einen gegensätzlichen eindruck vermitteln als der autor es wollte…fragt mich nicht, woher besagter autor wissen will, was ich denke werde, bevor er schreibt :)
wahrscheinlich habe ich auch deswegen als einzige deine liebste freiheit verurteilt…:P
du siehst, fejwin, meine meinung ist, da in der minderheit, vernachlässigbar, wie wir gelernt haben….

3 06 2008
Fejwin

Oh… ok ^^ wenn du das sagst :P

4 06 2008
Rika

99 Kommentare
reihten sich am Horizont
kommt zurück, oh holde Zaren
(und ihr Bauern an die Front!)

99 Kommentare
gestern war’s hier noch so leer
dann erschollen die Fanfaren
„Twoface hat das größte Heer!“

99 Kommentare
Tinte nennt sich „blaues Blut“
sterbende Gedankenscharen -
Schnee von gestern? – Alter Hut!

(und mein blogg, dieses kleine schwein
lässt mich wieder nicht herein! :’( )

5 06 2008
twoface

100 arme gedankenfetzen
baumeln ärmlich in der luft
100 zweifel, die mich hetzen
mich verfolgen bis zur gruft

diskutieren, reden, schweigen
ein kampf mit meiner tastatur
wie in schnitzlers wildem reigen
beuge ich mich der natur

alle meine blassen tage
vor dem monitor verbracht
doch egal, was ich auch sage
feijwin hat sich bloß gedacht:
„jetzt ist aber schicht im schacht“

5 06 2008
Fejwin

Wie schön dass du meinem Nicknamen konsequent um ein i erweiterst. ^^
Mit sieben Buchstaben fühlt man sich doch gleich viiiel größer! :)

5 06 2008
twoface

sieht besser aus so
glaub mir
:P

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