Hier befand sich einst mal eine furchtbare von mir verfasste Geschichte. Verfasst im Zustand großer Not und Niedergeschlagenheit, war sie nur für die Augen einer einzigen Person bestimmt an die sie gerichtet war – für die Augen meiner Geliebten. Doch ich habe in meiner kühnen Unvorsichtigkeit den gravierenden Fehler begangen, die Geschichte hier, für alle Welt zugänglich zu entblößen.
Daraufhin hatte jeder, der sie gelesen hat, die Möglichkeit Kommentare zu der Geschichte abzugeben. Ich habe auf diese Kommentare geantwortet. Ich stehe immer noch zu allem was ich geschrieben habe. Die Geschichte an sich und alle Kommentare sind erhalten und sollte jemand von den Beteiligten diese noch einmal einsehen wollen, kann er sich an mich wenden. Neue Kommentare werden allerdings nicht mehr angenommen und jegliche Diskussion wird untersagt, denn eigentlich geht es nur sie und mich etwas an.
Ich habe aus drei Gründen beschlossen die Geschichte von dieser Seite zu entfernen.
Zum einen war sie von Anfang an nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Zweitens, soll niemand sonst, der irgendwann mal auf meine Seite kommen sollte, in meinen und ihren höchst persönlichen Angelegenheiten rumwühlen.
Und drittens, habe ich den Wunsch, dass diese Geschichte in den Köpfen aller, die sie gelesen haben, so schnell wie möglich wenn nicht in Vergessenheit gerät, dann zumindest in den Hintergrund rückt und ihre Präsenz verliert. Denn ich bereue jetzt diese Geschichte jemals verfasst zu haben. Die Gedanken, die sie behandelt, hätten auf eine andere Weise vermittelt werden sollen. Ich habe einen großen Fehler begangen und damit meinem ohnehin schon recht kaputten Leben noch mehr Schaden zugefügt. Dieser Brief wird für immer hier an dieser Stelle bleiben, um mich daran zu erinnern, dass jede Tat ihren Preis hat.
Die Freiheit des Denkens, Handelns und Schaffens muss Hand in Hand mit der Vernunft gehen.
Fejwin
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